Solarstrom verkaufen mit KI: Automodus für PV und Speicher

Solarstrom verkaufen mit KI heißt nicht, dass ein Agent an der Strombörse handelt. Der Solar-Automodus in der SMarTrAgents Cloud holt Day-Ahead-Preise und Strahlungsprognose, rechnet daraus einen Fahrplan für Speicher, Wallbox, Wärmepumpe und Einspeisung und steuert nur, was du über deine Anbindung freigegeben hast. Verkauft wird dein Strom weiter über Tarif, Netzbetreiber oder Direktvermarkter.
Seit dem Solarspitzengesetz gibt es für neue Anlagen in Viertelstunden mit negativem Börsenpreis keine Vergütung, und seit 2025 muss jeder Lieferant einen dynamischen Tarif anbieten. Wer PV und Speicher hat, rechnet damit täglich. Dieser Artikel zeigt an einem echten Lauf vom 9. Oktober 2026, was der Skill Solar-Automodus in der SMarTrAgents Cloud dabei tut und was nicht. Stand: 9. Oktober 2026.
Was ist ein Solar-Automodus?
Ein Solar-Automodus ist ein KI-Agent, der eine Solaranlage wie ein Energiemanager führt: Er holt täglich Day-Ahead-Preise und Strahlungsprognose, rechnet PV-Ertrag und Hauslast, plant Wallbox und Wärmepumpe in die günstigsten Stunden und optimiert den Speicherfahrplan per dynamischer Programmierung über bis zu 36 Stunden. Ein Chat, der „lade den Speicher nachts“ empfiehlt, ist kein Automodus; hier rechnet ein Programm, und jede Entscheidung steht mit Zahlen und Begründung im Bericht.
In der SMarTrAgents Cloud ist er ein Skill, eine feste Arbeitsanleitung mit Rechenprogramm, die deine Agenten laden, sobald es um Solaranlage, Speicher oder Stromtarif geht; den Unterschied zum Chatbot erklärt Was sind KI-Agenten. Du entscheidest, wie weit er gehen darf:
| Analyse | Empfehlung | Automodus | |
|---|---|---|---|
| Was passiert | Anlage erfassen, Ertrag und Preise auswerten, Tarife und Vermarktungswege vergleichen | täglicher Fahrplan für Speicher, Wallbox, Wärmepumpe und Einspeisung | Routine holt Preise und Prognose, rechnet den Fahrplan, setzt Befehle über die freigegebene Anbindung |
| Was du bekommst | Anlagenprofil, Tarifvergleich, Einordnung mit Quellen als PDF | Bericht mit Handlungsliste, Diagramm, Kennzahlen gegen die Referenz „ohne Optimierung“ | ausgeführte Befehle mit Protokoll, Tages- und Monatsbericht |
| Freigabestufe | 0, nur beobachten | 1, empfehlen | 2 für Speicher und Einspeisegrenze, 3 zusätzlich für Wallbox und Wärmepumpe |
Wer verkauft den Solarstrom eigentlich?
Ein Haushalt handelt nicht selbst an der EPEX SPOT; Marktzugang haben Lieferanten, Direktvermarkter und Aggregatoren. Beim Einkauf reicht dein Lieferant mit einem dynamischen Tarif nach § 41a EnWG die Viertelstundenpreise plus Aufschlag durch; beim Verkauf zahlt der Netzbetreiber die feste Einspeisevergütung, oder ein Direktvermarkter verkauft deinen Strom und zahlt den Erlös minus Gebühr aus. Der Agent optimiert deshalb Fahrpläne und bereitet Vertragsentscheidungen mit Vergleichstabellen vor; Verträge schließt er nicht, und er gibt keine Finanz-, Steuer- oder Rechtsberatung.
Ein echter Tag: Augsburg, 9. Oktober 2026
Das Beispielprofil: 9,8 kWp Süddach, Speicher 10 kWh, Jahresverbrauch 4.500 kWh nach Standardlastprofil, Wallbox mit 8 kWh Tagesbedarf zwischen 18 und 7 Uhr, Wärmepumpe mit 12 kWh Tagesbedarf, dynamischer Tarif mit Beispielaufschlägen, feste EEG-Vergütung, Neuanlage mit intelligentem Messsystem. Alle Zahlen stammen aus dem Lauf des Rechenprogramms um 8:21 Uhr, nicht aus einem Sprachmodell.

Nachts deckt der Speicher die Grundlast, um 3 Uhr lädt die Wallbox 4,3 kWh in der günstigsten Nachtstunde, ab 8 Uhr geht der Überschuss in den Speicher statt ins Netz, die Wärmepumpe läuft zwischen 10 und 12 Uhr aus dem Überschuss, ab 17 Uhr entlädt der Speicher in die Abendspitze. Aus dem Netz lädt er nicht, denn der Abstand zwischen Nacht- und Abendpreis deckt Verluste und Zyklenkosten nicht; im Fahrplan steht zu jedem Fenster die Entscheidung mit Preis und Grund.
| Kennzahl des Tages | Optimiert | Speicher nur Eigenverbrauch | Ohne Speicher |
|---|---|---|---|
| PV-Ertrag / Verbrauch | 40,45 / 32,13 kWh | 40,45 / 32,13 kWh | 40,45 / 32,13 kWh |
| Netzbezug / Einspeisung | 10,03 / 18,87 kWh | 7,62 / 18,87 kWh | 19,50 / 27,82 kWh |
| Kosten Netzbezug / Erlös / Zyklenkosten | 2,56 € / 1,45 € / 0,60 € | 2,09 € / 1,45 € / 0,75 € | 5,32 € / 2,14 € / 0 € |
| Netto | 1,70 € | 1,39 € | 3,18 € |
| Autarkie / Vollzyklen / Speicherstand am Ende | 68,8 % / 0,95 / 35,3 % | 76,3 % / 1,19 / 10,0 % | 39,3 % / 0 / 0 % |
| Ersparnis gegen Referenz, bereinigt um den Speicherstand (Restwert 16,19 ct/kWh) | +0,10 €, Kassenwirkung im Tagesfenster −0,31 € |
Ehrlich gelesen: An einem sonnigen Oktobertag mit fester Vergütung und ohne negative Preise ist ein Speicher, der einfach Überschuss lädt und Bedarf deckt, schon fast optimal. Die optimierte Fassung kostet im Tagesfenster sogar etwas mehr, weil sie den Speicher abends mit 35 statt 10 Prozent Füllstand stehen lässt; bewertet mit dem Netzbezug, den dieser Rest nachts ersetzt, bleibt ein kleiner Vorteil. Der Mehrwert entsteht bei negativen Preisen, großen Preisabständen im Winter und über die Lastverschiebung.
Einspeisung bei negativen Preisen: der 5. September 2026
Seit dem 25. Februar 2025 verringert § 51 EEG den anzulegenden Wert in Zeiträumen mit negativem Spotmarktpreis auf null: Neue Anlagen mit intelligentem Messsystem bekommen für diese Viertelstunden keine Vergütung, Bestandsanlagen behalten die alte Regel. 2025 gab es laut Fachpresse 573 solcher Stunden, im September 2026 zählte der Skill 143 negative Viertelstunden. Als Testdaten bringt er den 5. September 2026 mit, einen echten Tag mit 32 negativen Viertelstunden zwischen 9:30 und 17:30 Uhr: Der Fahrplan sperrt dort die Einspeisung, lädt den Überschuss in den Speicher, solange Platz ist, und regelt den Rest ab; die Referenz ohne Steuerung speist weiter ein und bekommt dafür nichts.

Zahlen des Laufs: PV-Ertrag 45,16 kWh, Verbrauch 33,65 kWh, Börsenpreis zwischen −1,9 und 11,8 ct/kWh. Optimiert: Einspeisung 1,41 kWh, in negativen Fenstern unterbunden 19,64 kWh, Erlös 0,11 €, Netto 2,38 €. Referenz ohne Steuerung: Einspeisung 20,95 kWh, Erlös 0,07 €, Netto 2,28 €. Befehlsliste: 128 Einträge, davon 32 Einspeisesperren.
Bei fester Vergütung ist der Erlösunterschied an so einem Tag nahe null; der Nutzen liegt in der Regeltreue. Bei Direktvermarktung würde Einspeisung zu negativen Preisen Geld kosten, und die Sperre vermeidet den Verlust.
Dynamischer Stromtarif mit Speicher: lohnt sich das?
Seit dem 1. Januar 2025 müssen alle Lieferanten nach § 41a EnWG dynamische Tarife anbieten, Voraussetzung ist ein intelligentes Messsystem; die Day-Ahead-Preise werden seit dem 1. Oktober 2025 in 96 Viertelstunden je Tag gehandelt und gegen 13 Uhr für den Folgetag veröffentlicht. Ob sich das lohnt, rechnet der Skill mit Preisen und Wetter eines ganzen Monats, hier für September 2026 mit den Beispielwerten des Profils:
| Szenario September 2026 | Einspeisung | Erlös | Netto im Monat | gegen A |
|---|---|---|---|---|
| A: fester Tarif, EEG-Vergütung, Speicher auf Eigenverbrauch | 652 kWh | 39,22 € | 88,43 € | ±0 |
| B: dynamischer Tarif, EEG-Vergütung, Speicher auf Eigenverbrauch | 653 kWh | 39,29 € | 98,85 € | +10,42 € |
| C: dynamischer Tarif, EEG-Vergütung, Speicher optimiert | 550 kWh | 42,31 € | 93,41 € | +4,98 € |
| D: dynamischer Tarif, Direktvermarktung, Speicher optimiert | 524 kWh | 58,83 € | 81,91 € | −6,52 € |
| E: fester Tarif, Direktvermarktung, Speicher auf Eigenverbrauch | 652 kWh | 39,90 € | 92,75 € | +4,32 € |
Lesart: Mit diesen Beispielwerten war der dynamische Tarif im September teurer als der feste, weil der Börsenpreis im Mittel hoch lag; die Speicheroptimierung holte rund die Hälfte des Nachteils zurück, die Direktvermarktung lohnte sich wegen hoher Börsenerlöse. Ein Monat ist keine Jahresaussage, darum rechnet der Agent mindestens einen Sommer- und einen Wintermonat mit den Gebühren aus dem Preisblatt des Direktvermarkters.
Was Enpal, 1KOMMA5° und Tibber anders machen
Ähnliche Energiemanager gibt es von Anbietern, die Anlagen verkaufen oder Strom liefern; der Unterschied liegt weniger in der Rechnung als in der Bindung. Enpal.One+ kauft laut Anbieter günstig ein, verkauft Überschuss zum Börsenpreis am Day-Ahead- und Intraday-Markt, wirbt mit „bis zu 2.000 € Vergütung p. a.“ samt Fußnote und setzt Enpal-Komponenten und den eigenen Tarif voraus. Heartbeat AI von 1KOMMA5° steuert Speicher, Wärmepumpe und Wallbox nach Börsenpreisen, seit Mai 2024 auch bei geprüften Fremdsystemen; „Strom ab 0 Cent“ beruht auf einer Kundenauswertung von Mai bis August 2024. Tibber Smart Dynamic rechnet im Viertelstundentakt zu 5,99 €/Monat plus rund 2,15 ct/kWh Aufschlag und lädt mit Smart Battery auch Fremdspeicher bei niedrigen Preisen. Der Solar-Automodus bringt keinen Tarif mit, ist über Home Assistant oder evcc herstelleroffen und legt jede Entscheidung mit Begründung in deinem Container ab; bei einem geschlossenen Energiemanager bleibt er bei Analyse und Empfehlung.
So läuft es in der SMarTrAgents Cloud ab
- Anlage beschreiben. Standort, Leistung, Ausrichtung, Inbetriebnahme, Messsystem, Speicher mit Preis und Garantiezyklen, Tarif mit Preisblatt, Einspeisung, Wallbox und Wärmepumpe. Was fehlt, fragt der Agent in einer Rückfrage; was du nicht weißt, bleibt als gekennzeichnete Annahme im Anlagenprofil.
- Analyse bekommen. Der Agent prüft die Datenquellen, rechnet Tag und Monatsvergleich, ordnet alles mit Rechtsrahmen und Quellen ein und liefert ein PDF „Solar-Analyse“.
- Prognose kalibrieren. An mindestens drei Tagen vergleicht er seine Ertragsprognose mit den Messwerten deines Wechselrichters und passt die Performance Ratio an.
- Täglichen Fahrplan lesen. Bericht mit Handlungsliste, Diagramm und Kennzahlen gegen die Referenz „ohne Optimierung“, jede Handlung mit Uhrzeit und Grund.
- Freigeben. Du setzt die Freigabestufe in Textform und nennst Anbindung (Home Assistant über den Smart-Home-Skill der Cloud, evcc oder Herstellerschnittstelle nur lesend) und Gerätenamen; der Agent sendet einen Testbefehl „halten“ und prüft, dass die Grenzen auch im Gerät gesetzt sind.
- Automodus laufen lassen. Eine Routine holt stündlich Preise und Prognose, rechnet neu und setzt die Befehle für die nächsten Fenster; ein Zusatzlauf um 13:15 Uhr nimmt die Preise des Folgetags mit. Tagesbericht um 21:30 Uhr, Monatsbericht am Ersten, beide als PDF.
Je Tag liegen danach fahrplan.json, bericht.md, diagramm.svg und kennzahlen.json in deinem Container, ab Stufe 2 aktionen.json, dazu protokoll.jsonl mit jeder Entscheidung. Wie Routinen und Kalender zusammenspielen, zeigt Kalender und Postfach für alle Tarife; wie du das Token-Budget eines Dauerbetriebs deckelst, KI-Kostenkontrolle.
Grenzen und Ehrlichkeit
- Kein Börsenhandel, keine Verträge. Der Agent kauft und verkauft nichts an der EPEX; Tarif, Direktvermarktung oder Energy Sharing schließt du selbst ab. Er verspricht keinen Ertrag.
- Prognosen sind Prognosen. Am 9. Oktober 2026 lag das Ertragsmodell mit 40,45 kWh um rund Faktor 2 über forecast.solar mit 19,46 kWh für dieselbe Anlage; ohne Messwerte ist nicht entscheidbar, welches Wettermodell näher dran war. Darum ist die Kalibrierung gegen den Wechselrichter Pflicht, und bis dahin begrenzt das Skript jede Freigabe auf die Empfehlungsstufe. Fahrpläne sind Planung, keine Abrechnung.
- Wetterdaten mit Lizenz. Die freie Open-Meteo-Schnittstelle ist für nicht kommerzielle Nutzung gedacht, deshalb ruft der Agent sie in der Cloud gar nicht auf. Liegt ein eigener Open-Meteo-Schlüssel als Geheimnis im Container, nutzt er die Kundenschnittstelle; ohne Schlüssel läuft die Ertragsprognose über forecast.solar mit zwölf Aufrufen je Stunde, nur für heute und morgen, ohne Temperaturkorrektur und mit einem Kalibrierfaktor. Preise kommen von Energy-Charts des Fraunhofer ISE; beide Quellen stehen unter CC BY 4.0 und werden in jedem Bericht genannt.
- Steuern nur mit Freigabe und in Grenzen. Befehle gehen ausschließlich über die freigegebene Anbindung. Speichergrenzen, Lade- und Entladeleistung, höchstens 1,5 Vollzyklen je Tag, Dimmfenster und 4,2-Kilowatt-Grenze nach § 14a EnWG, Einspeisebegrenzung nach § 9 EEG und das Verbot, den Speicher ins Netz zu entladen, gelten in jedem Lauf. Fehlen Daten, bleibt der letzte Plan aktiv; nach drei Fehlläufen stellt der Agent auf Eigenverbrauch, pausiert und sagt dir Bescheid. Beim Bau wurde der Automodus bis zur Befehlsliste geprüft, nicht gegen ein echtes Home Assistant.
- Der Nutzen hängt vom Profil ab. Wer fast alles selbst verbraucht, spart mit einem dynamischen Tarif wenig; Netzladen kostet Zyklen. Ohne Messwerte rechnet der Skill mit einem Standardlastprofil, das grob 15 Prozent danebenliegen kann. Die EEG-Novelle 2027 ist ein Entwurf, und der Agent nennt sie so.
- Datenschutz. Dein Anlagenprofil liegt in deinem eigenen Container, Zugangsdaten liegen in den Container-Secrets, nie im Chat oder in Berichten. Konten, Chats und Dateien liegen auf Servern in der EU bei der Hetzner Online GmbH (ISO/IEC 27001, derzeit Helsinki); die Sprachmodelle laufen je nach Modus bei Anbietern in den USA, alle Subprozessoren stehen in der Datenschutzerklärung. Mehr unter KI-Agenten und DSGVO.
Quellen und Rechtsstand
Gesetze gelesen am 8. Oktober 2026 auf gesetze-im-internet.de: § 51 EEG, § 9 EEG, § 100 EEG, § 41a EnWG, § 14a EnWG. Vergütungssätze ab 1. August 2026 nach ADAC und Lexware mit Verweis auf die Bundesnetzagentur, EEG-Novelle 2027 nach inFranken, negative Stunden 2025 nach reduco, Viertelstundenhandel nach ZfK, alle abgerufen am 8. Oktober 2026. Datenquellen: Energy-Charts API, Open-Meteo, Preise und Lizenz, forecast.solar, Kontomodelle, abgerufen am 8. Oktober 2026 und am 9. Oktober 2026 im Lauf genutzt.
Häufige Fragen
Handelt der Agent meinen Solarstrom selbst an der Strombörse?
Nein. Marktzugang haben Lieferanten, Direktvermarkter und Aggregatoren; dein Strom wird weiter über Einspeisevergütung, Direktvermarkter oder den Tarif deines Lieferanten verkauft. Der Agent rechnet, wann Speicher, Wallbox, Wärmepumpe und Einspeisung laufen, und bereitet Vertragsentscheidungen vor; den Vertrag schließt du.
Brauche ich einen dynamischen Stromtarif und ein intelligentes Messsystem?
Für den Einkauf nach Börsenpreis ja: Dynamische Tarife nach § 41a EnWG setzen ein intelligentes Messsystem voraus, ohne Messsystem gilt für neue Anlagen mit Einspeisevergütung die 60-Prozent-Begrenzung nach § 9 EEG. Mit festem Tarif nutzt der Agent trotzdem Überschuss, Lastverschiebung und Einspeiseregeln.
Was passiert bei negativen Strompreisen?
Bei Neuanlagen mit intelligentem Messsystem fällt die Vergütung in diesen Viertelstunden auf null. Der Fahrplan sperrt die Einspeisung, lädt den Überschuss in den Speicher und regelt den Rest ab; am 5. September 2026 waren das 32 Viertelstunden. Bestandsanlagen behalten ihre Vergütung, dort läuft die Einspeisung weiter.
Lohnt es sich, den Speicher nachts aus dem Netz zu laden?
Nur wenn der Preisabstand zwischen billiger und teurer Stunde Verluste und Zyklenkosten deckt. Der Optimierer prüft das je Zeitfenster; am 9. Oktober 2026 hat er deshalb nicht aus dem Netz geladen, im Winter mit großen Abständen fällt die Rechnung häufiger anders aus.
Wie genau ist die Ertragsprognose?
Nur so genau wie Wettermodell und Anlagenkennwerte. Im Test wich das Modell um rund Faktor 2 von forecast.solar ab; deshalb vergleicht der Agent an mindestens drei Tagen seine Prognose mit den Messwerten deines Wechselrichters und passt die Performance Ratio an. Vorher empfiehlt er nur.
Wie starte ich den Solar-Automodus in der SMarTrAgents Cloud?
Du legst in der SMarTrAgents Cloud ein Projekt für deine Anlage an, beschreibst sie im Chat und bekommst zuerst die Analyse, dann die täglichen Empfehlungen; die Freigabe zum Steuern gibst du später in Textform. Was ein Konto kostet, steht auf der Preisseite; der Testzugang läuft sieben Tage ohne Zahlungsdaten.
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