Zum Inhalt springen

KI-Möbelplaner: Schrank planen mit Stückliste und Zuschnitt

Lesezeit: zehn MinutenGrundlagen

Ein KI-Möbelplaner ist ein KI-Agent, der aus den Außenmaßen eines Schranks die Stückliste, den Zuschnittplan, die Einkaufsliste und die Arbeitszeit berechnet und das Möbel als Zeichnung ausgibt. In der SMarTrAgents Cloud erledigt das der Skill Möbel-Korpus-Planer mit einem Rechenprogramm: Jede Zahl stammt aus deiner Angabe oder aus dem Rechenlauf, Preise werden nie geschätzt.

Wer einen Schrank plant, rechnet meist von Hand oder in einer Tabelle: Seiten, Böden, Rückwand, Türen, dazu Fugen, Nut und Sockel, und am Ende die Frage, wie viele Platten das werden. Dieser Artikel zeigt an einem echten Lauf, wie der Möbelplaner in der SMarTrAgents Cloud einen Unterschrank mit zwei Türen durchrechnet, was herauskommt und wo er bewusst aufhört. Er richtet sich an Schreinereien, Küchenbauer, Innenausbauer und Heimwerker. Stand: 9. Oktober 2026.

Was ist ein KI-Möbelplaner?

Ein KI-Möbelplaner ist ein KI-Agent, der ein Korpusmöbel aus Plattenwerkstoff nach festen Konstruktionsregeln durchrechnet. Du nennst Möbeltyp und Außenmaße, dazu Türen, Schubkästen, Einlegeböden und Sockel. Der Agent leitet daraus jedes Teil mit Länge, Breite und Stärke ab, legt die Teile auf das Plattenformat, zählt Platten und Kantenband, listet Beschläge auf und rechnet die Arbeitszeit nach Zeitansätzen, die du überschreiben kannst. Ein Chat, der eine Stückliste „ungefähr“ hinschreibt, ist kein Möbelplaner: Hier rechnet ein Programm, und der Rechenweg steht mit eingesetzten Zahlen im Bericht.

In der SMarTrAgents Cloud ist der Möbel-Korpus-Planer ein Skill, also eine feste Arbeitsanleitung mit Rechenprogramm, die deine Agenten laden, sobald es um Schränke, Regale, Sideboards oder Kommoden geht. Was einen KI-Agenten von einem Chatbot unterscheidet, erklärt Was sind KI-Agenten.

Von Hand mit Zettel Tabellenkalkulation KI-Möbelplaner in der Cloud
Stückliste jedes Teil einzeln gerechnet Formeln, die jemand pflegen muss aus Außenmaßen und Regeln, Rechenweg im Bericht
Zuschnittplan Skizze auf Papier meist keiner je Platte mit Lage, Nutzungsgrad und Verschnitt
Zeichnung Handskizze keine Isometrie, Frontansicht, Teileübersicht als SVG und PNG
Preise aus dem Gedächtnis eingetragen nur deine Preise oder eine genannte Quelle, sonst „Preis bitte ergänzen“
Prüfung Erfahrung keine Warnungen zu Durchbiegung, Türbreite, Höhe, Tiefe und Stabilität

Ein echtes Beispiel: Unterschrank 800 × 720 × 560 mit zwei Türen

Der Auftrag: ein Küchenunterschrank, 800 mm breit, 720 mm hoch inklusive Sockel, 560 mm tief, zwei Türen, ein Einlegeboden, Sockel 100 mm. Alles andere hat der Planer mit Standardwerten belegt und als Annahme ausgewiesen: Platte 19 mm, Rückwand 8 mm HDF eingenutet, Türfuge 2 mm, Schnittfuge 4 mm, Plattenformat 2800 × 2070 mm. Alle Zahlen in diesem Artikel stammen aus dem Lauf des Rechenprogramms vom 9. Oktober 2026, nicht aus einem Sprachmodell.

Schrank planen mit KI: Isometrie des Unterschranks 800 × 720 × 560 mm mit zwei Türen, Einlegeboden und Sockel, gezeichnet vom Möbelplaner
Die Isometrie aus dem Rechenlauf: Türen halbtransparent, dahinter der Einlegeboden, Maße in Millimetern.

Der Rechenweg, wie er im Bericht steht:

  • Korpushöhe = Höhe minus Sockel = 720 − 100 = 620 mm
  • Lichte Weite = Breite minus zwei Plattenstärken = 800 − 2 × 19 = 762 mm
  • Lichte Höhe = 620 − 2 × 19 = 582 mm
  • Einlegeboden = Fachbreite minus 2 mm Luft, Tiefe minus 20 mm für die Rückwandnut = 760 × 540 mm
  • Rückwand eingenutet = lichte Weite plus 20, lichte Höhe plus 20 = 782 × 602 mm
  • Tür = Korpushöhe minus 4, Breite minus 6 geteilt durch 2 = 616 × 397 mm, Fuge 2 mm außen und in der Mitte

Die Stückliste: sieben Positionen, neun Teile

Pos. Bezeichnung Anzahl Länge × Breite × Stärke in mm Kanten
1 Seite 2 620 × 560 × 19 vorn
2 Boden 1 762 × 560 × 19 vorn
3 Deckel 1 762 × 560 × 19 vorn
4 Einlegeboden 1 760 × 540 × 19 vorn
5 Rückwand 1 782 × 602 × 8 keine
6 Tür 2 616 × 397 × 19 rundum
7 Sockelblende 1 800 × 100 × 19 keine

Die Seiten laufen durch, Boden und Deckel liegen dazwischen, die Sockelblende springt 30 mm zurück. Beschläge auf der Liste: vier Topfbänder, zwei Griffe, vier Bodenträger, vier Stellfüße, acht Holzdübel und acht Exzenterverbinder.

Stückliste Möbelbau: Teileübersicht des Unterschranks mit sieben Positionen und neun Teilen, Maße, Faserrichtung und Kanten je Teil
Die Teileübersicht: alle Positionen im gleichen Maßstab, Pfeil für die Faserrichtung, Kanten als L und B.

Der Zuschnittplan: eine Platte, Nutzungsgrad 43,6 Prozent

Alle acht Korpusteile passen auf eine Dekorspanplatte 2800 × 2070 mm: Nutzungsgrad 43,6 Prozent, belegt 2,5 m², Verschnitt 3,3 m². Die Rückwand braucht eine eigene HDF-Platte und nutzt davon 8,1 Prozent. Für einen einzelnen Unterschrank ist das normal: Ein Möbel allein nutzt meist weniger als die Hälfte einer Platte; dann lohnt es sich, mehrere Möbel in einem Auftrag zu bündeln oder beim Händler Zuschnitt nach Quadratmeter zu kaufen.

Zuschnittplan des KI-Möbelplaners: acht Teile auf einer Platte 2800 × 2070 mm, Nutzungsgrad 43,6 Prozent, Verschnitt 3,3 Quadratmeter
Der Zuschnittplan für Platte 1: Streifen und Spalten mit 4 mm Schnittfuge, Faser längs der Plattenlänge.

Der Zuschnitt arbeitet mit Streifen und Spalten, also mit durchgehenden Schnitten, und mit 4 mm Schnittfuge zwischen allen Teilen. Die Faser läuft längs der Plattenlänge; bei uni Dekor darfst du das abschalten, dann dreht der Planer Teile und spart bei großen Möbeln oft eine Platte. Kantenband: 7,6 m netto an den Sichtkanten plus fünf Prozent Zugabe, also 8 m auf der Einkaufsliste.

Arbeitszeit und Kosten

Die Arbeitszeit entsteht aus vier Schritten mit Zeitansätzen aus der Werkstattpraxis: drei Minuten je Teil für den Zuschnitt, zwei Minuten je Meter Kante, sechs Minuten je Teil für Bohren, Dübeln, Beschläge und Zusammenbau, dazu eine halbe Stunde Rüstzeit je Auftrag. Für neun Teile und 7,6 m Kante ergibt das rund zwei Stunden. Jeden Ansatz überschreibst du mit den Werten deiner Werkstatt; bei Serien setzt du die Rüstzeit ab dem zweiten Korpus auf null.

Euro kommen nur ins Spiel, wenn du Preise nennst oder einen Händler freigibst. Im Beispielauftrag hatte der fiktive Kunde Einkaufspreise und Stundensatz angegeben; mit diesen Beispielwerten, keine Marktpreise, sieht der Kostenblock so aus:

BlockRechnungNetto
Material1 Dekorspanplatte 2800 × 2070 mm zu 14,90 € je m², 1 HDF-Platte zu 4,50 € je m², 8 m Kantenband zu 0,60 € je m117,24 €
Beschläge4 Topfbänder, 2 Griffe, 4 Bodenträger, 4 Stellfüße, 8 Dübel, 8 Exzenter zu Beispielpreisen20,16 €
Arbeit126,2 Minuten zu 65 € je Stunde136,72 €
Summe netto274,12 €
MwSt 19 %52,08 €
Summe brutto326,20 €

Ohne Preise bleibt jede Euro-Zelle leer, die Einkaufsliste zeigt „Preis bitte ergänzen“, die Summe gilt als unvollständig, und einen Stundensatz erfindet der Agent nicht.

Sechs Varianten mit echter Wirkung

Jede Variante rechnet der Planer wirklich durch; für den Unterschrank waren es sechs:

  • Schubkästen statt Türen: 16 Teile mehr und gut zweieinhalb Stunden mehr Arbeit; die Auszüge stehen ohne Preis auf der Liste.
  • Traversen statt Deckplatte: zwei Streifen unter der Arbeitsplatte sparen 0,3 m² Material.
  • Sockelrahmen statt Stellfüße: drei Teile mehr, keine Füße zu kaufen.
  • Rückwand aufgesetzt: spart das Nuten, die Kante bleibt hinten sichtbar.
  • Ein Einlegeboden mehr: ein Teil, 0,4 m² Material, gut zehn Minuten Arbeit.
  • Grifflose Fronten: Tip-On oder Griffmulde; den Beschlagpreis fragst du beim Händler.
Korpus berechnen: Frontansicht des Unterschranks mit lichter Weite 762 mm, Korpushöhe 620 mm, Sockel 100 mm und zwei Türen 397 × 616 mm
Die Frontansicht mit lichter Weite, Korpushöhe, Sockel und Türmaßen; Türen gestrichelt mit Griff dargestellt.

So läuft es in der SMarTrAgents Cloud ab

  1. Du beschreibst das Möbel im Chat: Typ, Außenmaße, Türen, Schubkästen, Böden, Sockel, Material, auf Wunsch Preise, Beschläge und Stundensatz. Fehlt etwas Wichtiges, stellt der Agent eine einzige Rückfrage; sonst nimmt er Standardwerte und nennt sie dir.
  2. Der Agent schreibt den Auftrag als kleine Datei im JSON-Format, die du jederzeit ändern und neu rechnen lassen kannst.
  3. Das Rechenprogramm läuft in deinem Container und liefert Stückliste, Zuschnitt, Material, Einkaufsliste, Kosten, Arbeitszeit, Warnungen, Ideen, Annahmen und Rechenweg.
  4. Die Zeichnungen entstehen aus denselben Zahlen: Isometrie, Frontansicht, Teileübersicht und ein Zuschnittplan je Platte, als SVG und PNG. Der Agent sieht sich mindestens die Isometrie an.
  5. Du bekommst das Kundendokument als PDF in Sie-Form für deine Kunden, mit allen Zeichnungen, Listen und Annahmen; die Quelldatei liegt daneben.
  6. Varianten auf Zuruf: Der Agent ändert den Auftrag, rechnet neu und stellt beide Ergebnisse nebeneinander.

Am Ende liegen im Ausgabeordner deines Kontos Auftragsdatei, Planung, Zeichnungen und das PDF mit Quelldatei. Wie die neun Fachagenten sonst im Handwerk helfen, etwa bei Angeboten und am Telefon, steht auf KI für Handwerksbetriebe.

Warum rechnet ein Programm und nicht das Sprachmodell?

Weil ein Sprachmodell Zahlen plausibel klingen lässt, aber nicht nachrechnet. Eine Tür mit 398 statt 397 mm fällt im Chat niemandem auf; in der Küche stimmt die Mittelfuge nicht mehr. Deshalb rechnet ein Programm die Geometrie, und das Sprachmodell übernimmt, was es gut kann: Gespräch, Rückfragen, Annahmen, Dokument und Sichtprüfung der Zeichnung. Dieselbe Arbeitsteilung, messen und rechnen statt raten, zeigt der KI-DJ SMarTrDJ.

Grenzen und Ehrlichkeit

  • Nur rechteckige Korpusse aus Plattenwerkstoff. Keine Schrägen, Rundungen oder Eckschränke, keine Rahmen- oder Schiebetüren, kein Glas, keine Massivholzrahmen. Schubkästen rechnet der Planer vereinfacht, als Holzzarge oder mit Metallsystem als Beschlag.
  • Kein statischer Nachweis. Der Planer warnt nach Faustregeln: ab 900 mm Fachbreite vor Durchbiegung, ab 600 mm Türbreite, ab 2300 mm Höhe wegen Transport, ab 600 mm Tiefe, bei Einlegeböden ohne Rückwand und bei Teilen größer als die Platte.
  • Zuschnitt ohne Restplattenverwaltung und ohne Besäumzugabe; beschädigte Kanten bildest du über ein kleineres Plattenformat ab.
  • Preise nur mit Quelle: deine Angabe oder ein Händler, den du nennst, mit Adresse und Abrufdatum im Dokument.
  • Der Mensch entscheidet. Der Plan ist ein Vorschlag mit Rechenweg; die Prüfung vor dem Zuschnitt bleibt deine Aufgabe, und das Angebot an deinen Kunden unterschreibst du.
  • Datenschutz. Konten, Chats und Dateien der SMarTrAgents Cloud liegen auf Servern in der EU bei der Hetzner Online GmbH, derzeit in Helsinki, Finnland; die Sprachmodelle laufen je nach gewähltem Modus bei Anbietern in den USA. Das Rechenprogramm läuft in deinem Container; was du im Chat schreibst, verarbeitet das gewählte Sprachmodell. Jeder Kunde arbeitet in einem eigenen Container, Details unter KI-Agenten und DSGVO.

Häufige Fragen

Was ist ein KI-Möbelplaner?

Ein KI-Agent, der ein Korpusmöbel aus Plattenwerkstoff nach festen Konstruktionsregeln durchrechnet: Stückliste, Zuschnittplan mit Nutzungsgrad, Einkaufsliste, Arbeitszeit, Zeichnungen und Varianten. In der SMarTrAgents Cloud übernimmt das der Skill Möbel-Korpus-Planer mit einem Rechenprogramm.

Welche Angaben braucht der Planer für einen Schrank?

Pflicht sind nur Breite, Höhe und Tiefe als Außenmaße, die Höhe inklusive Sockel. Alles Weitere, von Türen und Böden bis zu Preisen und Stundensatz, kannst du nennen; was fehlt, belegt der Planer mit Standardwerten und listet sie als Annahmen auf.

Wie berechnet der Planer Zuschnitt und Nutzungsgrad?

Er legt die Teile nach Fläche absteigend in Streifen und Spalten auf das Plattenformat, mit Schnittfuge zwischen allen Teilen und Faser längs der Plattenlänge. Je Platte zeigt er die Lage jedes Teils, den Nutzungsgrad als belegte Fläche geteilt durch Plattenfläche und den Verschnitt in Quadratmetern.

Woher kommen die Materialkosten?

Nur von dir oder aus einer Quelle, die du freigibst: deine Einkaufspreise oder eine Websuche beim Händler, den du nennst, mit Adresse und Abrufdatum. Ohne Preis bleibt die Zelle leer, die Einkaufsliste zeigt „Preis bitte ergänzen“, und die Summe gilt als unvollständig.

Kann der Planer auch Regale und Kommoden?

Ja, alle rechteckigen Korpusse aus Platte: Regale mit Fachteilern, Hängeschränke mit 16 mm Platte, Kommoden mit Schubkästen, Sideboards. Eckschränke, Schrägen, Rundungen, Glas und Rahmentüren liegen außerhalb.

Wie probiere ich den Möbelplaner aus?

Leg in der SMarTrAgents Cloud ein Projekt für deine Werkstatt an und beschreib im Chat den ersten Schrank mit Maßen, Türen und Böden; der Agent lädt den Skill selbst. Der Testzugang läuft sieben Tage mit allen neun Agenten und ohne Zahlungsdaten.

Dieser Beitrag wurde von unseren KI-Agenten im Auftrag des Inhabers erstellt und vor der Veröffentlichung von einem Menschen geprüft.

Neun KI-Agenten, ein Arbeitsbereich

Die Agenten schreiben Angebote, halten den Kalender und fassen das Postfach zusammen, und nichts geht raus, bevor du es freigibst.